Über uns

Wir, das sind mein Lebensgefährte, unsere Tochter, unsere Stubentiger und meine Wenigkeit, sind im schönen Bezirk Voitsberg in der Steiermark Zuhause. 

Ich bin 2003 in Deutschland geboren, kam 2012 nach Österreich und lernte 2017 meinen Partner kennen. 

Wie kam ich zum züchten?

Seit 2021 gibt es meine Cattery unter dem Namen "Vom Grafenteich" in der ich meinen ersten Wurf 2022 begrüßen durfte. Aber fangen wir mal von vorne an:

Als kleines Kind habe ich schon immer davon geträumt zu Züchten. Das da weitaus mehr dahinter steckt, als zwei Tiere miteinander zu verpaaren, musste ich erst lernen.

Angefangen hat es mit dem Elternhaus meines Lebensgefährten. Dieses ist das letzte Haus einer Sackstraße umrandet von vielen Hektar Wald. Ich war gerade mal 14 Jahre alt und verbrachte jedes Wochenende bei meinem Freund. Viele besitzerlose Katzen verirrten sich in den Wald und hin und wieder konnte man auch welche ums Haus sehen.
Eines Tages saßen wir draußen auf der Terrasse und hörten ein leises Fiepsen. Wir gingen diesem Fiepsen nach welches uns auf den Heuboden führte. Dort lagen 3 kleine Kätzchen mit tränenden und verklebten Augen nicht älter als 5 Wochen. Ich machte es mir zur Aufgabe die Kätzchen zu pflegen, tierärztlich zu versorgen, großzuziehen und mit 12 Wochen in ein schönes Zuhause zu vermitteln.
In den warmen Jahreszeiten kam dieses Fiepsen immer öfter vor, zuvor hatte es niemand mitbekommen oder einfach ignoriert? Ich weiß es nicht, ich konnte nicht weghören und -sehen.  Die Muttertiere waren alles wilde Freigänger die um ihr Leben rannten, sobald man Ihnen zu nahe kommt. Glücklicherweise konnten wir dennoch einige einfangen und sie kastrieren lassen. Allerdings wurde bei mir die Lust zum Züchten stärker.

Natürlich tat es immer unglaublich weh die Kätzchen abzugeben, der einzige Trost war, es würde Ihnen in einem schönen Zuhause gut gehen. Doch dann kam sie! Eine zuckersüße Maus in einem Farbenspiel, das ich zuvor noch nie so gesehen hatte. Ein Black-Torbie-White Mädchen, in das ich mich sofort verliebte. Sie musste einfach bleiben!
Es gab allerdings ein Problem...ich durfte sie nicht mit nach Hause nehmen, wir hatten ja schon drei Katzen, also blieb sie bei meinem Freund der sich jeden Tag um sie kümmerte wenn ich nicht konnte, aber sie blieb eine Freigängerin. Bonnie!
Kurz darauf fanden wir noch einen Wurf mit einem Black-Tortie-White Mädchen. Eigentlich hätte sie schon ein neues Zuhause gehabt, aber durch Umentscheiden der neuen Besitzer, kam es wie es kommen musste und sie blieb bei uns. Fio!
Leider wurde Fio uns schnell wieder vom Schicksal genommen...auch sie war Freigängerin und ertrank nach einem starken Regen...

Es folgten immer wieder mal "Würfe", denn es kamen trotz Kastration immer wieder neue Katzen, und ja ich habe tatsächlich irgendwann angefangen diese nach Buchstaben zu benennen, wie ein richtiger Züchter in meinen Augen damals.
Im Januar 2020 sind mein Freund und ich zusammen gezogen, Bonnie ist natürlich mit eingezogen. Da ich ihr aber auf keinen Fall eine Einzelhaltung zumuten wollte, machte ich mich auf die Suche nach einer Zuchtkatze für die Zucht. Ich hatte damals vom richtigen Züchten immer noch keine Ahnung, aber fest stand ich will Züchten. Nach unzähligen Absagen von Vereinszüchtern wurde ich frustriert und habe mir eine Ragdoll ohne Stammbaum gekauft. Fiona! Warum eine Ragdoll wenn ich doch immer Norweger wollte? Naja...sie war die einzige die noch zum Verkauf stand und Norweger gab es glücklicherweise zu diesem Zeitpunkt nur mit Stammbaum.
Die Kitten die glücklicherweise am Hof immer weniger wurden, kamen mit zu uns nach Hause um ihnen einen besseren Start zu ermöglichen.
Im Sommer 2020 meinte das Schicksal es wieder einmal nicht gut mit mir. Nachdem ich meinen Sohn im 6. Monat zu den Sternen gehen lassen musste, kam ein Tag darauf ein hilfloses, durchnässtes und in Holzbrettern eingeklemmtes Kitten zu uns, welches mit einer sehr zarten Stimme um ihr Leben rief. Sie sah aus wie unsere Fio! Natürlich nahm ich sie sofort mit und versuchte sie aufzupäppeln. Hope! Sie war sehr klein, nicht älter als 3 Wochen, aber sie hat so brav gefressen und gekuschelt wie eine Große. Man hat ihr die Dankbarkeit richtig angemerkt. Den ganzen Tag hat sie auf meiner Brust oder auf meiner Schulter verbracht. Es ging ihr gut, sie hat brav zugenommen nur wachsen wollte sie nicht wirklich. Von heute auf morgen ging es ihr plötzlich ganz schlecht. Beim Tierarzt bekam sie Infusionen, mehr konnte dieser aber auch erstmal nicht tun, weil sie so klein war... Zuhause hat sie geschrien vor Schmerzen, ich habe mit geschrien weil ich nicht schon wieder jemanden verlieren wollte...doch ein paar Minuten später ist sie in meiner Hand eingeschlafen. Ich war froh, dass sie von ihren Schmerzen erlöst worden ist, aber gleichzeitig unendlich traurig.....wie viel soll ich denn noch mitmachen? Sie war 3 Wochen bei uns...gestorben an Katzenseuche. 

Das war der Punkt wo ich gesagt habe, jetzt will ich mit gesunden Tieren züchten das so etwas im Normalfall nicht mehr vorkommt.
Aber wie schon oben gesagt, kam ich einfach an kein Tier mit Stammbaum. So machte ich einen anderen Schritt und lies Fiona und Bonnie decken. Es waren Mixe, es war Vermehrerei das stimmt, aber es hat mich einiges gelehrt. Sehr viel! In der Zeit mit diesen Kitten traf ich eine Norwegische Waldkatzen Züchterin, die mich ermutigte es nochmal "Richtig" zu versuchen. Gesagt getan. 
Ich erkundigte mich nach einem Verein und bin beim CatManiac e.V. unter dem Dachverband WCF gelandet. Ich meldete mich an, erkundigte mich nach Zuchtkatzen und kurz darauf zogen Bounty vom Pfälzer Elfenwald und Freya Pasikotek bei mir ein. Bonnie und Fiona leben mittlerweile bei meinen Eltern, da sie mit den Hormonen unserer Zuchttiere als Kastraten leider gar nicht mehr klar gekommen sind. 

Unser Zuchtziel

Unser Ziel ist es dem Rassestandard entsprechende, an alle Alltagsgeräusche gewöhnte, gut sozialisierte und vor allem gesunde Kitten aus gut durchdachte Verpaarungen mit gesunden Linien zu züchten.
Farblich bewegen wir uns hauptsächlich in die Nonagouti Richtung, es sind aber auch Tabby Kinder gewünscht. Wir hoffen auf vielen gesunden Nachwuchs in unserer Zucht.